Lux et terra: La Resurrezione

Lautten Compagney

Fr 25.05.2012 20:00 Uhr
So 27.05.2012 20:00 Uhr
Mo 28.05.2012 20:00 Uhr

Karten "La Resurrezione" 25 € | ermäßigt 15 €
Karten "Händel with care" 20 € | ermäßigt 15 €
Kombiticket 35 € | ermäßigt 28 € (Ticket-Link unten)
Diskussion Eintritt frei

Lautten Compagney © Ida Zenna


mit    Lautten Compagney Berlin
Sopran    Susanne Ellen Kirchesch und Jasmin Maria Hörner
Alt    Silvia Beltrami
Tenor    James Elliott
Bariton    Falko Hönisch
Leitung    Wolfgang Katschner
Regie    Kobie van Rensburg

Das Festival "Lux et terra" nähert sich der Musik Händels auf visueller Ebene: Was geschieht, wenn man die barocken Ausdruckswelten mit zeitgenössischen Wahrnehmungsmechanismen konfrontiert?

Regisseur Kobie van Rensburg übersetzt in Händels Oratorium "La Resurrezione" die barocke Inszenierungskunst mit Videoprojektionen in eine zeitgemäße Form und holt die Auferstehungsgeschichte ins Hier und Jetzt - als menschlichen Diskurs über Schuld und Sühne, Hoffnung und Verzweiflung, Erlösung und Erkenntnis. Dabei trifft Licht auf Fläche, lux auf terra - und das Auge hört mit…

"La Resurrezione" komponierte der 23-Jährige Georg Friedrich Händel zum Ostersonntag 1708 in Rom. Musikalisch wie dramaturgisch erinnert das Werk an eine Oper. Die Musik sprüht vor originellen, teilweise kühnen musikalischen Ideen, und bereits die Uraufführung war für damalige Verhältnisse üppig inszeniert und opulent beleuchtet.

Am Eröffnungsabend des Festivals lässt DJ Johannes Malfatti bei der Aftershowparty "Resurrezione Remixed" Händel auf seine Art im 21. Jahrhundert ankommen, und bekannte VJs stellen zur Händelmusik ihren persönlichen Bildbezug her.

Die Lautten Compagney Berlin gehört mit ihrer ausgeprägten eigenen Handschrift zu den renommiertesten deutschen Barockensembles. In variabler Besetzung vom solistischen Kammerensemble bis zum Opernorchester präsentiert sie sich bei namhaften Veranstaltern im In- und Ausland. Eigene szenische Produktionen dokumentieren die Leidenschaft für das Musiktheater, ihr bei den Hallenser Händelfestspielen frenetisch bejubelter "Rinaldo" ging im Winter 2011 in der Schweiz und Österreich auf Tournee. Mit dem Vokalensemble Capella Angelica realisiert die Lautten Compagney zudem große geistliche Vokalwerke wie Händels "Messias" oder Bachs Weihnachtsoratorium. Besonders Augenmerk liegt auch auf der Begegnung mit anderen Künsten und neuen Klängen, so mit der Tanzcompagnie Heike Hennig & Co oder mit dem Konzertprogramm "Timeless" (Frühbarock & Philip Glass). 2010 wurde die Lautten Compagney mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Kobie van Rensburg ist als Sänger, Regisseur und Musikpädagoge seit Jahren auf vielfältige Weise im internationalen Musikleben präsent. In seiner Heimat Südafrika studierte er zunächst Rechts- und Politikwissenschaften, debütierte aber schon mit 20 als Mozarts Belmonte an der Roodepoort City Opera Johannesburg. Das Staatstheater am Gärtnerplatz in München war Ausgangspunkt einer internationalen Erfolgskarriere als Lyrischer Tenor, die ihn u. a. an die Metropolitan Opera New York, die Berliner, Stuttgarter und Münchner Staatsopern sowie das Théâtre des Champs-Elysées in Paris und zur Zusammenarbeit mit herausragenden Dirigenten wie René Jacobs, Nikolaus Harnoncourt, Lorin Maazel und James Levine führte. 2007 entstand seine erste eigene Regiearbeit: Auf Monteverdis "L’Orfeo" am Opernhaus Halle folgte das von ihm konzipierte Tanz-Opern-Pasticcio "Il pianto d‘Orfeo" mit der Lautten Compagney Berlin im RADIALSYSTEM V, gefeiert von Publikum und Kritik. Weitere erfolgreiche Produktionen schlossen sich an, 2011 eröffnete Mozarts "Le Nozze di Figaro" in seiner Regie die Spielzeit am Theater Mönchengladbach. Kobie van Rensburg gibt darüber hinaus Meisterkurse in Deutschland und Amerika und ist Gast-Professor für Musik an der Northwest University of South Africa.


Kombiticket mit "Händel with care"

Eine Produktion der Lautten Compagney Berlin in Kooperation mit den Händel-Festspielen Halle und dem Theater Winterthur. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Medienpartner: tip Berlin und taz - die tageszeitung.


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